Markt der Möglichkeiten

Informationen zu den Projektständen (mit Vortrag)

MathWeb | Prof. Dr. Klaus Giebermann

Prof. Dr. Klaus GiebermannMathWeb ist ein web-basiertes System zur Ergänzung der Mathematik-Grundvorlesung, welches an der Hochschule Ruhr West entwickelt und eingesetzt wird.
Anders als mit reinen Video-Tutorien wird die Interaktivität des neuen Mediums genutzt, um Studierende weg von einer reinen Konsumhaltung hin zu einer aktiven Teilnahme und wirklichen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff zu führen. Es werden interaktive Aufgaben bereitgestellt, die es den Studierenden erlauben, das Gelernte anzuwenden und mit Hilfe einer sofortige Rückmeldung mögliche Lücken zu erkennen oder, bei richtigen Antworten, das Selbstvertrauen und die Lernmotivation anhand des direkten Erfolgserlebnisses zu stärken. Im Kern besteht MathWeb aus einer Sammlung von JavaScript Programmen, die jeweils eine interaktive Aufgabe implementieren. Durch die zufällige Wahl der Aufgabenparameter kann eine Vielzahl von Variationen generiert werden.

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Klaus Giebermann: klaus.giebermann@hs-ruhrwest.de

 



Blended Learning in der Hochschuldidaktik | Dr. Andrea Ruf

Dr. Andrea RufIn der Beratung von Lehrenden zur Auswahl von passenden hochschuldidaktischen Kursen zur Weiterbildung fällt auf, dass es oft an einer umfassenden Vorstellung zum Thema fehlt. Es ist häufig nicht klar, welche Bereiche durch die Hochschuldidaktik abgedeckt werden, in welchem Zusammenhang diese stehen und wie ein Gesamtbild aussehen könnte. Um einen Gesamtüberblick zu erleichtern, kann die Hochschuldidaktik für die Lehrpraxis in vier Bereiche unterteilt werden: Gestaltung einer Lehrveranstaltung, Unterstützen von studentischem Lernen, Curriculumgestaltung und Qualitätsentwicklung. In allen Bereichen gibt es relativ abgeschlossene Teilaspekte, die in Form von kurzen Lernvideos oder Screencasts dargestellt werden können, z.B. zum constructive alignment, zum inverted classroom, zur Einbindung von Praxisphasen oder zur Entwicklung von Qualitätskreisläufen. Über alle Bereiche und quer zu den Teilaspekten liegen übergeordnete Themen wie die Lehrpersönlichkeit oder der Einsatz von digitalen Medien. All dieses auf einer Lernpattform dargestellt, würde den Lehrenden einen guten Überblick darüber verschaffen, was ihnen schon vertraut ist und was sich für sie persönlich lohnt zu vertiefen. Somit könnte ein systematischer Kompetenzaufbau bei Lehrenden unterstützt und der Beliebigkeit bei der Kursauswahl vorgebeugt werden.

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Dr. Andrea Ruf: andrea.ruf@hs-niederrhein.de

 


 

Videogestütztes Training im Rahmen der interprofessionellen Lehre an der HS Gesundheit | Marietta Handgraaf, Dr. André Posenau

Gruppe am PC | Foto hsg BochumVideogestütztes Training im Rahmen der interprofessionellen Lehre an der Hochschule für Gesundheit
Ziel des Trainings ist es, mit Hilfe der Simulation authentischer Fälle die in den Professionen erworbenen Kompetenzen in einem interprofessionell sinnvollen, zielgerichteten und an den Kompetenzen der Teilnehmer*innen orientierten Bezug weiterzuentwickeln. Im Fokus steht dabei die Identifikation und Entscheidung der gemeinsam zu erreichenden Ziele im Gespräch, der Perspektivwechsel (klienten- und teambezogen) und die kommunikativen Strategien, die zur Zielerreichung in interprofessionellen Situationen gebraucht werden. Dies wird mit Hilfe von praxisnahen Fallarbeiten umgesetzt, die videogestützt reflektiert und analysiert werden, um die individuellen kommunikativen Fähigkeiten der Studierenden zu entwickeln.

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Marietta Handgraaf: marietta.Handgraaf@hs-gesundheit.de

 


 

E-Assessment in NRW: Formatives Assessment im Flipped Classroom | Yvonne Wegner (HS OWL), Prof. Dr. Thomas Skill
(HS Bochum)

Logo E-AssesmentElektronische Assessments, wie E-Prüfungen oder Studieneingangstests, sind zentraler
Bestandteil in der Diskussion um die Gestaltung der Hochschullehre. Kernprobleme, die für viele Hochschulen bisher ein Hemmnis bei der breiten Etablierung von E-Assessmentangeboten darstellen, sind die Klärung von rechtlichen und organisatorischen Fragestellungen in Bezug auf E-Prüfungen sowie die didaktische Einbindung in bestehende Lehrkonzepte.


Prof. Dr. Thomas SkillUm Interessierten und E-Assessment-Akteuren an den Hochschulen in NRW eine solide Handlungsbasis zur Verfügung zu stellen, bearbeitet das Projekt E-Assessment NRW im Verbund der Universitäten Paderborn, Duisburg-Essen und Wuppertal sowie der Hochschulen Niederrhein und Ostwestfalen-Lippe die drei folgenden Schwerpunkte: rechtliche Verfahrensweisen, Good Practices im Bereich Technik, Didaktik und Infrastruktur sowie Kooperations- und Vernetzungspotenziale.

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Yvonne Wegner: yvonne.wegner@hs-owl.de
Prof. Dr. Thomas Skill: thomas.skill@hs-bochum.de 

 

 


 

Das virtuelle Klassenzimmer und seine Einbettung in die praktischen Studienphasen in einem primär qualifizierenden Bachelor-Studiengang für Hebammenkunde und Web Based Trainings (WBTs) als ergänzende Lehr- und Lernmöglichkeiten im primärqualifizierenden Studiengang B.Sc. Hebammenkunde | Prof. Dr. Annette Bernloehr, Mirjam Peters

Gruppe am PC | Foto hsg BochumSeit Oktober 2009 ist es unter der Modellklausel in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für werdende Hebammen möglich, die Berufszulassung über ein primär qualifizierendes und grundständiges Studium der Hebammenkunde zu erreichen (HebAPrV 2014*). An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg) wurde im Jahr 2010 der erste solche Studiengang in Deutschland eingerichtet. Im Rahmen des acht Semester umfassenden Studiums müssen 4.380 Stunden in der Theorie und 3.040 Stunden in der Praxis geleistet werden. Dies bedeutet, dass die Studierenden längere Praxiseinsätze, an teilweise weit entfernten Einsatzorten absolvieren.
Um die Verzahnung von Theorie und Praxis und die Reflexion der praktischen Studienphasen zu fördern, kommen die Studierenden in jedem Praxiseinsatz für jeweils zwei Reflexionsseminare an die Hochschule. Um während der übrigen Einsatzzeit trotz der räumlichen Distanz eine erweiterte Reflexion zu ermöglichen, und die Bindung der Studierenden an die Hochschule zu stärken, wurde nach innovativen Möglichkeiten gesucht. In den ersten Entwicklungsjahren des Studienganges wurde pro Praxisphase ein begleitender Chat über die Lernplattform Moodle® angeboten. Dieses Angebot wurde von den Studierenden gut genutzt, war aber durch die langsame und asynchrone schriftliche Kommunikation eingeschränkt nutzbar. Bei einem neuen Modell sollten die Vorteile des virtuellen Kontaktes beibehalten, die Nachteile der Chats aber ausgeglichen werden.

Seit dem Wintersemester 2015-2016 wird an der hsg nun in mehreren praktischen Studienphasen ein verpflichtendes Seminar im virtuellen Klassenzimmer angeboten. Dieses findet über die Plattform Adobe Connect® statt, die für Hochschulen kostenfrei über das Deutsche Forschungsnetz (DFN video conference) bereitgestellt wird. Die Anwendung ist webbasiert und ohne die Installation von Software nutzbar. Im virtuellen Klassenzimmer wird mit maximal acht Studierenden und einer Tutorin eine in der Praxis erlebte Fallsituation reflektiert.

* Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger. in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1987 (BGBl. I S. 929), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 3005) geändert worden ist. Inkrafttreten zum 1.1.2014.

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Prof. Dr. Annette Bernloehr: annette.bernloehr@hs-gesundheit.de

 


 

Neue Technologien – Neue pädagogische Ansätze | Laura Thurn, Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt

Laura ThurnProf. Dr. Andreas GebhardtInhalte folgen...

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Laura Thurn: thurn@fh-aachen.de

 

 

 

 

 


 

Videoaufzeichnung im Studiengang ‚Gesundheit und Sozialraum‘ | Dr. Shoma Berkemeyer

Dr. Shoma BerkemeyerDas Ziel der Videoaufzeichnung ist, dass die Kernbotschaft erfolgreich und idealerweise innerhalb von sieben bis acht Minuten vermittelt wird. Die Inhalte des Videos basieren auf dem Vorlesungs-skript und/oder den -folien, die den Studierenden bereits zur Verfügung stehen. Davon unabhängig sind die Videoaufzeichnungen an sich eigenständig konzipiert, d.h. auch wenn die Studierenden die Skripte oder Folien nicht gelesen haben, werden Sie mit dem Inhalt des Lehr-Lern-Konzepts klarkommen können. Dies dient dem Ziel, das Wichtigste in einem ökonomischen Verfahren zu vermitteln. Weitere darauf basierende anwendungsorientierte Aufgaben verankern den Lehr-Lern-Stoff in einem effizienteren Verfahren und ermöglichen es den Studierenden sich anwendungs-orientiertes Lernen anzueignen.
Die Videoaufzeichnungen in Kombination mit dem Skript und den Folien und/oder andere Lehr-Lern-Medien fördern „Deep Learning“, eine vertiefte Lernerfahrung, um die Lehrinhalte kognitiv tief zu verankern. Dies erlaubt den Studierenden frühzeitig Kompetenzen in der Erzeugung von Synthesen zu entwickeln.

Zu welchem der beiden Zwecke die Studierenden die Videoaufzeichnung nutzen, liegt in der Entscheidung des Studierenden.
Praktisch fördert die Videoaufzeichnung, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Es setzt ein aufeinander abgestimmtes und kompetentes Team von E-Tutoren, IT-Personal sowie Lehrende voraus. Offene und Klare Kommunikation und kollegiale Hilfe müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Diese gute Teamarbeit vorausgesetzt, lassen sich die Lehrinhalte qualitativ und auch inhaltlich bereichern. Dabei ist wichtig, darauf zu achten, dass die technische Qualität der Videoaufzeich-nungen auch hohen Ansprüchen genügt, andererseits aber auch bei geringer Bandbreite des Empfängers nicht zu technischen Problemen führt.

Das bisherige Feedback und die Evaluation von den Studierenden bewerten die Videoaufzeichnungen positiv, weil sich für die Studierenden die Möglichkeit bietet, den Lehrstoff kurz und präzise zu empfangen, der visuelle Kontakt mit dem Dozent*innen gegeben ist und die Videoaufzeichnungen durch den Studierenden beliebig oft pausiert und/oder wiederholt werden können.

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Dr. Shoma Berkemeyer: shoma.berkemeyer@hs-gesundheit.de

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Informationen zu den Projektständen (ohne Vortrag)

optes - Optimierung der Selbststudiumsphase | André Mersch

Andre MerschIm Verbundprojekt optes - Optimierung der Selbststudiumsphase wurde durch die DHBW Karlsruhe, Hochschule OWL, Helmut-Schmidt Universität, Zeppelin Universität und den ILIAS open source e-Learning e.V. ein Gesamtkonzept entwickelt, das verschiedene Angebote für das begleitete Selbststudium der Mathematik für Hochschulen beinhaltet. Neben einem webbasierten Mathematik-Brückenkurs, diagnostischen Kompetenztestverfahren, Portfolioarbeit und einem elektronisch gestützten eMentoringprogramm bietet der „Warenkorb“ des unter der Creative-Commons-Lizenz entwickelten Konzepts auch die Möglichkeit, elektronisch gestützte Klausurverfahren zu adaptieren. Die Maßnahmen wurden im Pilotbetrieb an den im Projekt beteiligten Hochschulen erprobt und stehen nun im Rahmen der Verstetigung allen Hochschulen kostenfrei zur Verfügung: www.optes.de


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André Mersch: andre.mersch@hs-owl.de

 


 

YouTube als Lernhilfe | Prof. Dr. Eckehard Müller

Prof. Dr. Eckehard MüllerDie Physik-Veranstaltung der Hochschule Bochum gliedert sich in 4 Ebenen:

Vorlesung (Prof. Müller)
Übung (Prof. Müller)
Tutorium (Mitarbeiter)
Unterstützung für Studis, die in der Schule kein Physik hatten (pensionierter Lehrer)

Um über alle Ebenen den Stoff präsent zu haben und auch nacharbeiten zu können, wurde ein Youtube-Channel eingerichtet, in welchem nach Themen geschnitten alle Live-Mitschnitte der Physik-Vorlesung über zwei Semester stehen. Teilweise werden auch Übungsaufgaben angeboten.

Der nächste Schritt der Erweiterung sollen kleine Videos sein, die einfache Experimente (auch zum Nachmachen) am „Küchentisch“ zeigen, wie z. B. man mit Hilfe einer Mikrowelle und eines Butterbrotes die Lichtgeschwindigkeit bestimmen kann.

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Prof. Dr. Eckehard Müller: eckehard.mueller@hs-bochum.de

 


 

Das FREI-Projekt an der TH Köln | Dr. Mohamed Ait Tahar

Dr. Mohamed Ait TaharDie konventionellen Praktika an den deutschen Hochschulen stoßen durch den Bologna-Prozess, der eine Internationalisierung der Studiengänge und somit eine Verkürzung der Regelstudienzeiten ausgelöst hat und durch die Umstellung der gymnasialen Oberstufe von G9 auf G8, an Kapazitäts- und Qualitätsgrenzen.
Müssen wegen der zunehmenden Studierendenzahlen Versuche gestrichen werden, bedeutet das eine drastische Kürzung der anwendungsbezogenen Lehre, wie z.B. in der Physik, die ein wichtiges Fach in den Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist.

Da das Lernen durch Experimentieren ein wesentliches Element in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist, sah ich die Notwendigkeit, nach Lösungen unter Nutzung heutiger multimedialer Möglichkeiten zu suchen.

Hierzu wurde das FREI-Projekt entwickelt. Die Abkürzung „FREI“ steht für „Fernsteuerung von realen Experimenten über das Internet“.

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Dr. Mohamed Ait Tahar: mohamed.ait_tahar@fh-koeln.de

 


 

Aufstieg im Handwerk – Bachelor und Meister parallel zum Beruf | Pia Hesselbach, Sabine Kober

Pia Hesselbach

Sabine KoberDas Studiengangsprojekt HEAT („Hygiene-, Energie- und Anlagentechnik im Gebäude“) der Hochschule Düsseldorf beschäftigt sich mit der Entwicklung eines berufsbegleitenden Studiums für den Bereich Sanitär, Heizung und Klima. Das Studium kann parallel zur Meisterfortbildung wahrgenommen werden, sodass ein Doppelabschluss erlangt wird.

Durch den Einsatz von E-Learning Elementen wird ein interaktiver Lernraum geschaffen. Zur sinnvollen Einbindung der Präsenzphasen setzen wir auf das Flipped Classroom-Konzept.

Für die HSD bedeutet ein auf E-Learning basierender Studiengang eine Innovation, von der wir uns Synergieeffekte für die Entwicklung der Digitalisierung in anderen Studiengängen versprechen.

Gefördert wird das Projekt durch den BMBF-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung – Offene Hochschulen“.

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Pia Hesselbach: pia.hesselbach@hs-duesseldorf.de

 


 

Virtuell mobil und zeitlich flexibel:  Evaluation von E-Learning-Plattformen unter Berücksichtigung der Bedarfe nicht-traditioneller Studierender | Anna Hillebrandt

Logo_off_HochschulenIm Rahmen des BMBF-Verbundprojekts »Aufbau berufsbegleitender Studiengänge in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften (PuG)« des Bund-Länder-Wettbewerbs ‚Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen‘ sollen zwei berufsbegleitende Studienangebote in der Pflege und Logopädie an der Hochschule für Gesundheit (hsg) konzipiert und entwickelt werden. Die beiden Studiengänge richten sich u. a. an nicht-traditionelle Studierende respektive Berufstätige, Personen mit Familienpflichten und Berufsrückkehrer und sind als Blended-Learning-Format geplant. Sie streben daher ein räumlich und zeitlich flexibles Angebot an. In diesem Kontext nimmt der Einsatz von Bildungstechnologien und besonders der E-Learning-Plattform eine relevante Rolle ein. Aus diesem Grund wurde anhand von wissenschaftlichen Studien und dem Feedback beteiligter Spezialisten ein Referenzrahmen zur Beurteilung von Lernplattformen entwickelt, mittels dessen eine Online-Befragung zu ausgewählten E-Learning-Plattformen stattfinden soll. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, welche Lernplattform dem didaktischen Design und den Anforderungen der beiden berufsbegleitenden Studiengänge und damit vor allem auch der Zielgruppe der nicht-traditionellen Studierenden entspricht. Das Poster dokumentiert die Methodik und den Ablauf der Untersuchung. Erste Ergebnisse der Datenerhebung sollen aufgezeigt werden.

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Anna Hillebrandt: anna.hillebrandt@tu-dortmund.de

 


 

Die studentische E-Learning-Beratung an der Europa-Universität Viadrina | Susanne Schwarz

Susanne SchwarzSeit 2013 werden an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder studentische E-Learning-Berater*innen ausgebildet und eingesetzt. Die Ausbildung umfasst vier Lehrveranstaltungen mit 15 ECTS. Die Studierenden erarbeiten sich u.a. Grundlagen zu E-Learning in der Lehre, sie lernen die aktive Anwendung verschiedener Tools und sie bauen ihre Kommunikations- und Beratungskompetenz aus. In dem letzten Ausbildungsmodul machen sie erste begleitete Erfahrungen in ihrer neuen Rolle als studentische*r Elearning-Berater*in.
Die Studierenden entwickeln gemeinsam mit den Lehrenden Strategien, wie diese ihre seminar- und fachspezifischen E-Learning Ideen realisieren können. Sie gehen dabei nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ vor.
Auf dem Markt der Möglichkeiten sollen die Ausbildung der studentischen E-Learning-Berater*innen und ihre Tätigkeitsfelder vorgestellt und diskutiert werden.

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Susanne Schwarz: sschwarz@europa-uni.de

 


 

E-Learning NRW | Tobias Hoffmann, Pia Sander

Tobias HoffmannPia SanderE-Learning NRW leistet seit 2008 – im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW- einen Beitrag zur Bildung im Rahmen der Digitalisierung. Der Arbeitsfokus der NRW-Landesinitiative liegt dabei auf dem Austausch und der Vernetzung der Akteure an Hochschulen, sowie der Förderung der landesweiten Kompetenzentwicklung im Bereich der Digitalisierung von Studium und Lehre. Hierzu finden regelmäßige Workshops und Informationsveranstaltungen statt, in denen sich Interessentinnen und Interessierte weiterbilden und vernetzen können.
Mehr Infos unter: www.elearningnrw.de

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Tobias Hoffmann: tobias.hoffmann@uni-due.de
Pia Sander: pia.sander@uni-due.de

 


 

Rechtliche Fragestellungen Freiheitsentziehender Maßnahmen | Prof. Dr. Volker Großkopf

Prof. Dr. Volker GroßkopfMit dem vorliegenden Projekt wird aufgezeigt, wie komplexe juristische Sachverhalte zu einer Lerneinheit für das E-Learning-System ILIAS aufbereitet werden können.

Ausgangspunkt stellt ein selbstproduzierter Dokumentarfilm dar. In diesem geht es um Fragestellungen rund um die sogenannten „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ (FEM) – hier dargestellt am Beispiel der Pflege und Betreuung von demenziell erkrankten Menschen. Die einzelnen Filmsequenzen, die im Verlauf der gesamten Lerneinheit Verwendung finden, dienen dazu unterschiedliche Aspekte des Themas aufzuzeigen.  

Flankiert wird der Hauptfilm durch Erklärvideos und Interviews mit Fachexperten. Des Weiteren beinhaltet das Konzept online verfügbares Vertiefungs- und Übungsmaterial wie z.B. Fallvignetten, einem Multiple-Choice-Test, Literatur- und Linklisten etc. Ferner sind die Lernenden dazu aufgefordert bei der Erstellung eines Glossars mitzuwirken.

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Prof. Dr. Volker Großkopf: v.grosskopf@katho-nrw.de

 


 

Digitale Lehrprojekte an der Hochschule Niederrhein – lebendige Heterogenität | Dr. Andrea Ruf

Dr. Andrea RufZusätzlich zu den schon existierenden vielfältigen E-Learning Aktivitäten an der Hochschule Niederrhein wurden niedrigschwellig keine Projekte zur Förderung von digitalen Initiativen ausgeschrieben. Das Ergebnis war eine heterogene Mischung von 15 Anträgen aus fast allen 10 Fachbereichen. Die Auswahl erfolgte über eine Jury mit studentischer Beteiligung. Gefördert wurden 8 Projekte, in denen unterschiedliche digitale Materialien für unterschiedliche Zielgruppen in unterschiedlichen Lehr-Lernszenarien eingesetzt werden sollen. Die Bandbreite reicht von der Unterstützung der Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase über digitale Qualifizierung von Tutorinnen und Tutoren bis hin zum digitalen Übungsraum zur Praktikumsvorbereitung. Alle Projekte werden hochschuldidaktisch begleitet und evaluiert. Neben der Erfassung des Erfolgs der Maßnahmen sollen auch über eine Systematisierung von Digitalisierungsprojekten kritische Erfolgsfaktoren herausgearbeitet werden.

Kontakt
Dr. Andrea Ruf: andrea.ruf@hs-niederrhein.de

 


 

Der Einsatz von Live-Teaching Techniken in der Hochschullehre | Prof. Dr. Myrto Elisabeth Leiss

Prof. Dr. Myrto Elisabeth LeissDas vorzustellende Projekt enthält 2 im SoSe 2016 getestete Live-Teaching Formate. Beide verfolgen die Zielsetzung Studierenden Interaktionsmöglichkeiten zu bieten und in digitalem Format über den Veranstaltungstermin hinaus etwa für Prüfungsvorbereitung zugänglich zu sein. Webinare sind eine virtuelle Veranstaltungsform, bei der Studierende im Anschluss an Präsentationen durch den Lehrenden selbst anonym Lernstandsfragen beantworten und die kumulierten Ergebnisse aller Teilnehmer einsehen können anhand derer die richtige Lösung besprochen wird. Hierdurch können die TeilnehmerInnen auch ihren Wissensstand testen. Ein weiteres Format soll auch das Potenzial der Studierenden als “Lehrende” nutzen: mittels des Online-Feedback-Systems Pingo erhielt jeder Studierende nach seiner/ihrer Präsentation das kumulierte digitale Feedback der Kommilitonen auf den prüfungsrelevanten Bewertungskategorien.

Kontakt
Prof. Dr. Myrto Elisabeth Leiss: myrto.leiss@hshl.de

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Informationen zu den Projektständen der Veranstalter

Netzwerk Hochschuldidaktische Weiterbildung Nordrhein-Westfalen (hdw nrw) | Prof. Dr. Tobina Brinker

logo hdw nrwDas Netzwerk hdw nrw – Hochschuldidaktische Weiterbildung der 20 (Fach-)Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Zielsetzung des Netzwerks hdw nrw ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität der Lehre an den 20 (Fach-) Hochschulen1 des Landes Nordrhein-Westfalen. Dafür werden den Lehrenden an den Hochschulen unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Das Programm umfasst nicht nur thematisch vielfältige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrbeauftragte, Tutorinnen und Tutoren, Promovenden), sondern bietet auch verschiedene Formate. Zum einen werden Workshops angeboten, die als offene Workshops oder als Inhouse-Veranstaltungen konzipiert werden können, zum anderen gibt es individuelle Beratungs- und Coachingangebote, ein Zertifikatsprogramm sowie fachdidaktische Arbeitskreise. Zusätzlich können noch das Forum Hochschullehre sowie diverse Online-Angebote genutzt werden.

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Prof. Dr. Tobina Brinker: tobina.brinker@fh-bielefeld.de

 


 

Fachhochschule Bielefeld - Learning Services | Linda Halm

Logo FH BielefeldLearning Services sind lehr- und lernunterstützende Angebote für Studium, Lehre, Forschung und Weiterbildung des Serviceverbunds MIND (Medien- und Informationsdienste) der FH Bielefeld. Gegenstand ist die Optimierung virtueller wie physischer Lernumgebungen und damit verbundener Services mit dem Ziel, die Lernprozesse und Kompetenzentwicklung FH-Angehöriger, v.a. Studierender, wirksam und innovativ zu unterstützen.

Learning Services können in online-gestützten wie auch in physischen Lernumgebungen („Lernorten“ oder „-räumen“) erbracht werden. So wird einerseits der Ausbau von Dienstleistungen im Bereich digitalen Lehrens und Lernens, andererseits der Auf- und Ausbau von lernunterstützenden Angeboten in den neuen zentralen Lernflächen in den Campusneubauten der FH angegangen, insbesondere im Lernzentrum am Campus Bielefeld.

Die Handlungsfelder im Bereich Learning Services reichen von der Entwicklung und Realisierung von innovativen Angeboten für disziplin- und medienübergreifende Learning Communities über die Koordination der Kontakte zu Nutzergruppen und kooperierenden Einrichtungen und die Ermittlung des Unterstützungsbedarfs der grundständigen Lehre durch lernunterstützende Angebote bis zur Vernetzung mit verwandten Dienstleistungsanbietern anderer Einrichtungen, z.B. Hochschulen. Die Arbeit des Teams ist konzeptionell und personell in der Hochschulbibliothek der FH Bielefeld angesiedelt.

Kontakt
Linda Halm: linda.halm@fh-bielefeld.de

 


 

Hochschulforum Digitalisierung | Martin Rademacher

Logo Hochschulforum DigitalisierungDas Hochschulforum Digitalisierung bildet als unabhängige nationale Plattform den Rahmen, um über die vielfältigen Einflüsse der Digitalisierung auf die Hochschulen und insbesondere auf die Hochschullehre zu diskutieren.

Seit dem Start der Initiative im März 2014 bis Dezember 2016 arbeiten rund siebzig Expertinnen und Experten in insgesamt sechs Themengruppen an drängenden Fragen rund um die Digitalisierung der Hochschullehre.

Die sechs Gruppen rund um die Themen Neue Geschäftsmodelle, Technologien & LLL, Internationalisierung & Marketingstrategien, Change Management & Organisationsentwicklung, Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien, Curriculum Design & Qualitätsentwicklung und Governance & Policies erarbeiten Handlungsempfehlungen für Hochschulleitungen, Lehrende und die Politik.

Begleitend zu dieser Themenarbeit sollen durch das Hochschulforum herausragende Praxisbeispiele gesammelt und neue und innovative Initiativen gestärkt werden.

Das Hochschulforum ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der HRK Hochschulrektorenkonferenz. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Abschlussveranstaltung findet am 1. Dezember 2016 in Berlin statt, zu diesem Termin soll auch der Abschlußbericht des Projektes veröffentlicht werden: www.hochschulforumdigitalisierung.de

Kontakt
Martin Rademacher: rademacher@hrk.de

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