Programm

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10.00 Uhr | Begrüßung
Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der FH Bielefeld und Vorsitzende des Lenkungsrats des Netzwerks hdw nrw,
Prof. Dr. Ulrich Schäfermeier, Vizepräsident für Studium und Lehre der FH Bielefeld,
Prof. Dr. Tobina Brinker, Geschäftsführerin des Netzwerks hdw nrw
Dr. Karin Ilg, Leiterin der Hochschulbibliothek der FH Bielefeld, Leitungsteam Serviceverbund MIND (Medien- und Informationsdienste)

10.15 Uhr | Keynote 1
Vom E-Learning zur Digitalisierung von Studium & Lehre
Prof. Dr. Michael Kerres, Universität Duisburg-Essen

11.15 Uhr | Keynote 2
Braucht der Student von morgen noch E-Learning?
Dr. Martin Ebner, TU Graz

12.30 Uhr | Markt der Möglichkeiten
Lehrende aus den Hochschulen in NRW stellen ihre Projekte vor.
Mit Mittagsimbiss

13.30 Uhr | Parallele Workshops / Ideenbörse

13:30 - 15:00 Uhr | Parallele Workshops

13:30 - 14:15 Uhr | Ideenbörse Block I

Auswirkungen von Digitalisierung auf die Kompetenzorientierung
Prof. Dr. Thilo Harth
FH Münster
> W 1
JiTT – Just in Time Teaching
Prof. Dr. Peter Riegler
Ostfalia Wolfenbüttel
> W 2
Planspiele in der Lehre
Prof. Dr. Jürgen Schneider, Prof. Dr. Heiko Burchert
FH Bielefeld
> W 3
Flipped Classroom – die umgedrehte Vorlesung
Timo van Treeck
TH Köln
> W 4
Math Web
Prof. Dr. Klaus Giebermann
HS Ruhr West
> IB 1
Blended Learning in der Hochschuldidaktik
Dr. Andrea Ruf
HS Niederrhein
> IB 2
Selbstlernzentrum (SLZ) und videogestütztes Training
Marietta Handgraaf, Dr. André Posenau
HS für Gesundheit
> IB 3
Digitalisierung von Lehr-/Lernprozessen – 3 Beispiele aus der Praxis der FH Bielefeld
Prof. Dr. Vivian Carstensen, Adelheid Dornseifer-Seitz, Magdalena Schröder
FH Bielefeld
> IB 4
E-Assessment in NRW: Formatives Assessment im Flipped Classroom
Yvonne Wegner, Prof. Dr. Thomas Skill
HS OWL
> IB 5

14:15 - 15:00 Uhr | Ideenbörse Block II

Digitalisierung der Lehre in der Hochschulstrategie
Prof. Dr. Hans Brandt-Pook
FH Bielefeld
> IB 6
Das virtuelle Klassenzimmer und Web Based Training als Ergänzung
Prof. Dr. Annette Bernloehr, Mirjam Peters
HS für Gesundheit
> IB 7
Die Gestaltung digitaler Lehr-/Lernarrangements berufsbegleitender Studiengänge am Beispiel von HumanTec
Lara Melissa Fortmann, Prof. i. V. Dr. Marisa Kaufhold, Wilhelm Koschel, Prof. Dr. Beate Klemme, Prof. Dr. Thomas Kordisch
FH Bielefeld
> IB 8
Neue Technologien – Neue pädagogische Ansätze
Laura Thurn, Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt
FH Aachen
> IB 9
Videoaufzeichnung im Studiengang ‚Gesundheit und Sozialraum‘
Dr. Shoma Berkemeyer
HS für Gesundheit
> IB 10

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15.00 Uhr | Kaffeepause

15.15 Uhr | Podiumsdiskussion des Hochschulforums Digitalisierung
Moderation: Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer
Teilnehmende: Prof. Dr. Tobina Brinker, Jakob Erichsen (Studierendenvertreter), Oliver Janoschka (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.), Prof. Dr. Jörn Loviscach (FH Bielefeld).

16.00 Uhr | Ergebnisrunde

16.30 Uhr | Abschluss der Veranstaltung

Zur Anmeldung

 

 

 


 Informationen zu den Keynotes

> Keynote 1: Vom E-Learning zur Digitalisierung von Studium & Lehre | Prof. Dr. Michael Kerres

Prof. Dr. Michael KerresZur Person: Prof. Dr. Michael Kerres leitet das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen. Nach Studium und Promotion in Psychologie an der Ruhr-Universität in Bochum erhielt er 1989 seinen ersten Ruf auf die Professur für Mediendidaktik und Medienpsychologie der Hochschule Furtwangen. 1994 begründete er die Teleakademie, deren Kursprogramm das Internet konsequent für offene, wissenschaftliche Weiterbildung nutzte. Nach Habilitation an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg 1998 wechselte er an die Ruhr-Universität Bochum auf eine Professur für Pädagogische Psychologie. 2001 folgte die Arbeitsgruppe dem Ruf der Universität Duisburg-Essen, um das Learning Lab mit den Online-Studienprogrammen "Educational Media" und "Educational Leadership" aufzubauen.

 

Keynote-Inhalt: Vom E-Learning zur Digitalisierung der Hochschule: Aktuelle Entwicklungen und ihre Implikationen für Hochschulentwicklung

E-Learning fokussiert den Einsatz der digitalen Medien in der Hochschullehre bzw. der Vermittlung von Lehrinhalten. Doch die absehbare Entwicklung der Digitalisierung in der Bildung geht wesentlich weiter. Die damit verbundenen Optionen für die Hochschulentwicklung werden aufgezeigt und eingeordnet auf dem Hintergrund der aktuellen Diskussion in NRW.

Kontakt
Prof. Dr. Michael Kerres: michael.kerres@uni-due.de

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> Keynote 2: Braucht der Student von morgen noch E-Learning? | Dr. Martin Ebner

Dr. Martin EbnerZur Person: Univ. Doz. DI Dr. techn. Martin Ebner ist Leiter der Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien an der Technischen Universität Graz. Dort lehrt und forscht als habilitierter Medieninformatiker zu Themen rund um das technologiegestützte Lehren und Lernen, oftmals kurz als e-Learning bezeichnet. Hier beschäftigt er sich besonders mit mobilem Lernen, den Auswirkungen von Social Media und Learning Analytics und gilt als großer Vertreter von Open Educational Resources. Neben der Mitwirkung an nationalen und internationalen Gremien setzt er sich auch sehr für das Schul- und Hochschulwesen in Österreich ein. Seinem Motto („Bildung zugänglich zu machen“) entsprechend ist er einer der Gründerväter der Plattform iMooX (http://imoox.at). Neben diesem Projekt ist er im deutschsprachigen Raum für sein Lehrbuch L3T (http://l3t.eu) bekannt, welches das erste frei zugängliche seiner Art war.
Martin Ebner bloggt seit vielen Jahren unter http://elearningblog.tugraz.at und seine zahlreichen Publikationen sind unter http://www.martinebner.at gelistet.

Keynote-Inhalt: In diesem Vortrag geht es um eine Darstellung des Begriffes E-Learning bzw. technologiegestütztes Lehren und Lernen und wie dieser sich derzeit in der Hochschulumgebung einbettet. Anhand von Entwicklungsschritten wird dargestellt wie sich das Thema entwickeln sollte um nachhaltig an einer Hochschule Fuß zu fassen. Mit praktischen Beispielen werden die aufgestellten Thesen untermauert.

Kontakt
Dr. Martin Ebner: martin.ebner@tugraz.at

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 Informationen zu den Workshops

> W 1: Auswirkungen von Digitalisierung auf die Kompetenzorientierung | Prof. Dr. Thilo Harth | Raum CITEC 1204

Prof. Dr. Thilo HarthZur Person: Prof. Dr. phil. Dipl.-Ing. Thilo Harth, Wissenschaftlicher Leiter des Wandelwerks, FH Münster
geb. 1965
Studium Maschinenbau in Köln (Dipl.-Ing. 1990) und Lehramt für Berufsbildende Schulen mit den Fächern Metalltechnik und Politik in Kaiserslautern, 1993/1995 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen Metalltechnik/Politik, 1995–1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Politikwissenschaft an der Universität Kaiserslautern, 1999 Promotion zum Dr. phil (bei Prof. Dr. Rolf Arnold), 1999–2001 Studienrat an der berufsbildenden Schule Technik in Kaiserslautern, seit 2001 Professor für Technik und ihre Didaktik am Institut für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster, 2008–2012 Leiter des Instituts für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster, seit März 2012 Wissenschaftlicher Leiter im Wandelwerk, Zentrum für Qualitätsentwicklung der FH Münster.

Workshop-Inhalt: Prozesse der Digitalisierung in Gesellschaft und Arbeitswelt haben Einfluss auf das erforderliche Kompetenzprofil von Hochschulabsolventen. Neben veränderten Fachkompetenzen sind außerfachliche Kompetenzen – wie z.B. Kommunikationskompetenz oder Teamfähigkeit – unter dem Einfluss der Digitalisierung neu oder anders zu definieren.
 
Im Workshop sollen diese Kompetenzverschiebungen gemeinsam exemplarisch untersucht und beschrieben werden, um darauf aufbauend konkrete Konsequenzen für die Gestaltung der eigenen Lehr-/Lernsettings und der passenden Prüfungsformen abzuleiten. Die Workshop-Ergebnisse können mit den Erfahrungen an der FH Münster zur Kompetenzentwicklung unter dem Einfluss der Digitalisierung gespiegelt werden.

Lernziele
Sie als Teilnehmende

  • sind in der Lage, Kompetenzverschiebungen aufgrund der Digitalisierung exemplarisch zu beschreiben.
  • analysieren Modulbeschreibungen im Hinblick auf das digitale Kompetenzprofil.
  • leiten aus dem Kompetenzprofil Anforderungen für die Gestaltung des Lehr-/Lernprozesses und der Prüfungsform ab.
  • bewerten Ihre Lösungsansätze im Vergleich mit anderen Ergebnissen aus der Gruppe.


Kontakt
Prof. Dr. Thilo Harth: thilo.harth@fh-muenster.de

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> W 2: JiTT – Just in Time Teaching | Prof. Dr. Peter Riegler | Raum B114

Prof. Dr. Peter RieglerZur Person: Prof. Dr. Peter Riegler, Studium der Physik an der University of New Mexico und der Universität Würzburg mit Forschungstätigkeiten in Quantenoptik, Statistischer Physik und Maschinenlernen. Nach Industrietätigkeit in Telekommunikation, Sensorik und Automatisierungstechnik seit 2002 Professor für Mathematik an der Ostfalia Hochschule. Dort Leiter mehrerer hochschulinterner und hochschulübergreifender Projekte zu wirksamer Lehre und Medieneinsatz in der Lehre. 2011 vom Absolventenmagazin UNICUM BERUF und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG als Professor des Jahres in der Kategorie „Naturwissenschaften/Medizin“ für seine innovativen Lehrmethoden ausgezeichnet.

 


Workshop-Inhalt: 
Wer liest und wer lehrt an der Hochschule?
Just in Time Teaching (JiTT) aktiviert Studierende durch webbasierte Aufgaben, die sie zur Vorbereitung der Lehrveranstaltung bearbeiten. Die Aufgaben werden in der Regel automatisch bewertet und ermöglichen so ein zeitnahes Feedback für Studierende und Lehrende. Lehrende nutzen dies, um ihre Lehrveranstaltung „just in time“ anzupassen. Die Lehrveranstaltung dient so nicht mehr primär der Übermittlung des Stoffes, sondern dazu, Studierende bei der Bewältigung ihrer oft erst kurz zuvor im JiTT-Prozess identifizierten konkreten und lernkritischen Schwierigkeiten mit dem Stoff zu unterstützen. Diese Werkstattrunde macht JiTT an Beispielen aus dem MINT-Bereich greifbar und geht der Frage nach, warum Studierende die durch JiTT an sie übertragene Verantwortung für den Lernprozess annehmen.

Zusammenfassung der Inhalte

  • Feedbackschleifen zur Identifikation studentischer Schwierigkeiten mit dem Lehrstoff
  • elektronische formative Assessments
  • Gelingens- und Misslingensfaktoren bei der Implementierung von JiTT
  • Wechselspiel zwischen JiTT als Lehrmethode mit Lernzielen und Prüfung
  • Vergleich mit Flipped Classroom

Ziel: Analysieren, welche Faktoren studentisches Lernen und studentische Beteiligung begünstigen bzw. behindern – exemplarisch am Beispiel JiTT
Zielgruppe: Lehrende der MINT-Disziplinen

Kontakt
Prof. Dr. Peter Riegler: p.riegler@ostfalia.de  

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> W 3: Planspiele in der Lehre | Prof. Dr. Jürgen Schneider, Prof. Dr. Heiko Burchert | Raum CITEC 2015

Prof. Dr. Jürgen SchneiderZur Person: Prof. Dr. Jürgen Schneider lehrt seit 2000 Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkten im Rechnungswesen und Controlling am Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit. Im Modul Management etablierte er das Planspiel Topsim General Management als Lehr- und Bewertungsinstrument. Darüber hinaus ist er in die Weiterentwicklung von Planspielen eingebunden.

 

 

 

 

Prof. Dr. Heiko BurchertZur Person: Prof. Dr. Heiko Burchert begann seine Lehrtätigkeit mit dem Wintersemester 2001/2002 am damaligen Fachbereich Pflege und Gesundheit. Seit der Fusion mit dem Fachbereich Wirtschaft ist er in beiden Lehreinheiten tätig. Im Sommersemester 2016 übernahm er das Planspiel in seine Lehrveranstaltungen.

 

 

 

 

Workshop-Inhalt: Praktischer Einsatz einer Managementsimulation – Möglichkeiten, Grenzen und Erfahrungen
Fahr- und Flugsimulatoren zählen seit Jahren zu den unverzichtbaren Instrumenten in der Ausbildung bei der Bahn, der See- und der Luftfahrt. In der Betriebswirtschaftslehre lassen sich mit dem Einsatz von Planspielen Führungsentscheidungen von Unternehmen simulieren. Fehlentscheidungen, falsche Einschätzungen der wirtschaftlichen Situation oder Entscheidungen unter unvollkommener Information führen zwar zu Stress bei den Probanden, vernichten aber im Gegensatz zur Wirklichkeit keine Vermögenswerte.
Lassen Sie sich im Workshop mit den notwendigen Informationen in die Simulation einführen und begeben Sie sich in das Cockpit eines börsennotierten Unternehmens. Dort treffen Sie Entscheidungen zur Ausgestaltung des Marketing-Mix und sehen im Anschluss die konkreten Ergebnisse Ihrer Entscheidungen.

„Spannender kann Betriebswirtschaftslehre nicht sein“ -  sagt der Großteil unserer Studierenden.

Kontakt
Prof. Dr. Jürgen Schneider: juergen.schneider@fh-bielefeld.de

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> W 4: Flipped Classroom – die umgedrehte Vorlesung | Timo van Treeck | Raum B115

Timo van TreeckZur Person: Timo van Treeck, M.A. ist wiss. Mitarbeiter im Kompetenzteam Hochschuldidaktik der TH Köln. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Feedback, ePortfolios, Flipped Classroom, kompetenzorientiert Prüfen.
Twitter: @timovt

Workshop-Inhalt: Flipped Learning – Experimente und Erfahrungen
Flipped Classroom bzw. Inverted Classroom wird an vielen Stellen prominent diskutiert und umgesetzt. Den Input aus der Vorlesung auszulagern, um mehr wertvolle Zeit für Interaktionen, Fragen, Bearbeitung von Aufgaben und Problemen zu gewinnen, ist dabei das Grundprinzip. Die Vorlesung wird umgedreht, geflipped. Dabei ist fliped classroom nicht (nur) Videolernen.


Im Workshop werden verschiedene Flipp-Typen vorgestellt, mit Schritten zur Umsetzung experimentiert und gemeinsam Erfahrungen und Beispiele reflektiert.

Kontakt
Timo van Treeck: timo.treeck@th-koeln.de

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 Informationen zur Ideenbörse

> IB 1: Math Web | Prof. Dr. Klaus Giebermann | Raum A324

Prof. Dr. Klaus GiebermannMathWeb ist ein web-basiertes System zur Ergänzung der Mathematik-Grundvorlesung, welches an der Hochschule Ruhr West entwickelt und eingesetzt wird.
Anders als mit reinen Video-Tutorien wird die Interaktivität des neuen Mediums genutzt, um Studierende weg von einer reinen Konsumhaltung hin zu einer aktiven Teilnahme und wirklichen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff zu führen. Es werden interaktive Aufgaben bereitgestellt, die es den Studierenden erlauben, das Gelernte anzuwenden und mit Hilfe einer sofortige Rückmeldung mögliche Lücken zu erkennen oder, bei richtigen Antworten, das Selbstvertrauen und die Lernmotivation anhand des direkten Erfolgserlebnisses zu stärken. Im Kern besteht MathWeb aus einer Sammlung von JavaScript Programmen, die jeweils eine interaktive Aufgabe implementieren. Durch die zufällige Wahl der Aufgabenparameter kann eine Vielzahl von Variationen generiert werden.

Kontakt
Klaus Giebermann: klaus.giebermann@hs-ruhrwest.de

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> IB 2: Blended Learning in der Hochschuldidaktik | Dr. Andrea Ruf | Raum F332

Dr. Andrea RufIn der Beratung von Lehrenden zur Auswahl von passenden hochschuldidaktischen Kursen zur Weiterbildung fällt auf, dass es oft an einer umfassenden Vorstellung zum Thema fehlt. Es ist häufig nicht klar, welche Bereiche durch die Hochschuldidaktik abgedeckt werden, in welchem Zusammenhang diese stehen und wie ein Gesamtbild aussehen könnte. Um einen Gesamtüberblick zu erleichtern, kann die Hochschuldidaktik für die Lehrpraxis in vier Bereiche unterteilt werden: Gestaltung einer Lehrveranstaltung, Unterstützen von studentischem Lernen, Curriculumgestaltung und Qualitätsentwicklung. In allen Bereichen gibt es relativ abgeschlossene Teilaspekte, die in Form von kurzen Lernvideos oder Screencasts dargestellt werden können, z.B. zum constructive alignment, zum inverted classroom, zur Einbindung von Praxisphasen oder zur Entwicklung von Qualitätskreisläufen. Über alle Bereiche und quer zu den Teilaspekten liegen übergeordnete Themen wie die Lehrpersönlichkeit oder der Einsatz von digitalen Medien. All dieses auf einer Lernpattform dargestellt, würde den Lehrenden einen guten Überblick darüber verschaffen, was ihnen schon vertraut ist und was sich für sie persönlich lohnt zu vertiefen. Somit könnte ein systematischer Kompetenzaufbau bei Lehrenden unterstützt und der Beliebigkeit bei der Kursauswahl vorgebeugt werden.

Kontakt
Dr. Andrea Ruf: andrea.ruf@hs-niederrhein.de

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> IB 3: Das Selbstlernzentrum (SLZ) im Studiengang Physiotherapie | Marietta Handgraaf | Raum F301
Videogestütztes Training im Rahmen der interprofessionellen Lehre an der HS Gesundheit | Marietta Handgraaf, Dr. André Posenau

Gruppe am PC | Foto hsg BochumSelbstlernzentrum (SLZ) im Studiengang Physiotherapie
Die Grundidee des SLZ ist die Bereitstellung von Lernmaterialien und die gezielte Förderung von selbstgesteuerten Lernprozessen im Bachelorstudiengang Physiotherapie an der Hochschule für Gesundheit. Das SLZ wird basierend auf dem Ansatz des Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modells (4C/ID-Modell) nach Van Merriënboer und Kirschner (2012) konzipiert. Mit Hilfe von Articulate Storyline werden WBTs aufbereitet, die vor allem videogestützte Materialien und Lernaufgaben für unterschiedliche Kompetenzstufen enthalten. Das SLZ ist modulunabhängig gestaltet und steht den Studierenden während ihrer gesamten Studienzeit auf der Lernplattform Moodle zur Verfügung.

Die Lernmaterialien werden unter folgenden Gesichtspunkten entwickelt:

  • Unterstützung der Wissensbasis (z.B. Anatomie)
  • Förderung von kognitiven Strategien (Kasuistiken)
  • Schulung von praktischen Fertigkeiten - just in time Information (prozedurale Informationen)
  • Lern- und Transferaufgaben

Im Studiengang Physiotherapie können Studierende so mithilfe des SLZ selbstgesteuert und flexibel ihrem individuellen Lernbedarf in den virtuellen Lernumgebungen nachgehen.

Videogestütztes Training im Rahmen der interprofessionellen Lehre an der Hochschule für Gesundheit
Ziel des Trainings ist es, mit Hilfe der Simulation authentischer Fälle die in den Professionen erworbenen Kompetenzen in einem interprofessionell sinnvollen, zielgerichteten und an den Kompetenzen der Teilnehmer*innen orientierten Bezug weiterzuentwickeln. Im Fokus steht dabei die Identifikation und Entscheidung der gemeinsam zu erreichenden Ziele im Gespräch, der Perspektivwechsel (klienten- und teambezogen) und die kommunikativen Strategien, die zur Zielerreichung in interprofessionellen Situationen gebraucht werden. Dies wird mit Hilfe von praxisnahen Fallarbeiten umgesetzt, die videogestützt reflektiert und analysiert werden, um die individuellen kommunikativen Fähigkeiten der Studierenden zu entwickeln.

Kontakt: marietta.Handgraaf@hs-gesundheit.de

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> IB 4: Digitalisierung von Lehr-/Lernprozessen – 3 Beispiele aus der Praxis der FH Bielefeld | Prof. Dr. Vivian Carstensen, Dr. Nils Müller, Adelheid Dornseifer-Seitz, Magdalena Schröder | Raum B300

Beispiel 1: Wissen schnell parat, aber keine Erinnerung? Digitalisierung in der Hochschullehre kann mehr!
Prof. Dr. Vivian CarstensenDr. Nils MüllerZweifelsfrei führt Digitalisierung zu veränderten Anforderungen an Kompetenzprofile. Gleichwohl werden in ökonomischen Fächern Lese- und Schreibkompetenz sowie die Fähigkeit, zu strukturieren und zu routinisieren stets eine hohe Bedeutung besitzen. Auch sind Teamfähigkeit und Problemlösekompetenz essentiell. Die vorgestellten Beispiele aus der Lehr- und Lernpraxis beinhalten digitale Formate, für die wir uns vor dem Hintergrund des von Studierenden insgesamt kommunizierten Zeitdrucks und einer in den Veranstaltungen zunehmend beobachtbaren Konsumhaltung auf Seiten der Studierenden entschieden haben:

Erstens wurden veranstaltungsspezifische digitale Lernkarten eingeführt, die die Studierenden zu einem zeit- und ortsunabhängigem Lernen motivieren sollen. Die Inhalte dieser Lernkarten dienen darüber hinaus als Anker für weiterführende Diskussionen in den Präsenzterminen. Zweitens wurden im studiengangsübergreifenden Modul "Organisation und Management" die Ansätze aktivierender Lehre und Digitalisierung verknüpt, um die Studierenden zur eigenständigen Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Ansätzen zu animieren. Auf der Kompetenzebene setzt das Modul zudem einen Schwerpunkt auf das wissenschaftliche Argumentieren und Schreiben. Es nutzt dazu Elemente des "Problem Based" und des "Blended Learning". So erarbeiten die Studierenden in Kleingruppen auf der Grundlage der Lektüre von Lehrwerken eigene Texte zu unterschiedlichen theoretischen Ansätzen, bevor sie zum Abschluss der Veranstaltung eine aufwändigere Analyse verfassen. Die Gruppenarbeit der Studierenden findet dabei nicht nur in den Präsenzterminen statt, sondern auch auf der E-Learning-Plattform ILIAS. Diese soll vor allem zur Koordination der Gruppenarbeit, zum gemeinsamen Klären von Fragen und dem kollaborativen Verfassen der Aufgabenlösungen genutzt werden. Der Start ist jeweils zum Wintersemester erfolgt.

Kontakt
Prof. Dr. Vivian Carstensen: vivian.carstensen@fh-bielefeld.de


Beispiel 2: Wortschatztraining der deutschen Wissenschaftssprache in ILIAS

Magdalena SchröderAn den deutschen Hochschulen wird ein hohes Maß an Selbständigkeit von den Studierenden erwartet. Für internationale Studierende kommt erschwerend hinzu, dass ihre Deutschkenntnisse oft nicht ausreichend sind, um ein Studium erfolgreich absolvieren zu können. Neben Kenntnisse über wissenschaftliche Konventionen mangelt es häufig an dem Vorhandensein eines ausreichenden Wortschatzes. Dies gilt umso mehr, als dass sprachliche Zulassungsprüfungen wie z.B. die DSH-Prüfung (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) heute nicht mehr verpflichtend sind. Zurzeit gibt es im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik keine speziellen Angebote für die Zielgruppe internationaler Studierender. Neben modulintegrierter Lehre und extracurricularer Angebote unterstützen wir in der Schreibberatung die Studierenden vor allem bei der Anfertigung ihrer schriftlichen Studienleistungen. Es ist geplant, mehrere Online-Module zu entwickeln, mit deren Hilfe die Studierenden Strukturen der Wissenschaftssprache und der Fachsprache Technik kennenlernen, vertiefen und erweitern sollen. Im Impulsvortrag wird der konzeptionelle Ansatz vorgestellt und am Beispiel einer Lektion die vielfältigen Möglichkeiten für nicht-muttersprachliche Lernende demonstriert.

Kontakt
Magdalena Schröder: magdalena.schroeder@fh-bielefeld.de


Beispiel 3: Wie kann man mit ILIAS die Seminar-Organisation erheblich verbessern?

Adelheid Dornseifer-SeitzDer Wunsch: Zum einen muss eine große Menge von Studierenden bereits vor Semesterstart gleichmäßig auf Seminare verteilt werden, zum anderen wäre es ideal, etwas homogenere Lerngruppen zu haben.

Das Problem: Insbesondere im SS besteht bei notwendiger Parallelität der Kurse das Problem von Disparitäten in der Anzahl der SWS und hoher Inhomogenität in den Gruppen.

Eine Lösung: Durch Nutzen von ILIAS kann mit einfachen Mitteln darauf Einfluss genommen werden. Vorteil ist ein schnellerer inhaltlicher Start mit besser eingestimmten Studierenden.

 


Kontakt
Adelheid Dornseifer-Seitz: adelheid.dornseifer-seitz@fh-bielefeld.de

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> IB 5: E-Assessment in NRW: Formatives Assessment im Flipped Classroom | Yvonne Wegner (HOWL), Prof. Dr. Thomas Skill (HS Bochum) | Raum A301

Logo E-AssesmentSeit 2014 erforscht das Projekt „E‐Assessment NRW“ die E‐Assessment‐Aktivitäten der Hochschulen
im Land Nordrhein‐Westfalen. Ziel des Projekts ist es, Interessierten und aktiven Akteuren einen
Überblick über die in NRW eingesetzten E‐Assessments zu geben, Handlungsempfehlungen zu
rechtlichen, technischen und didaktischen Fragestellungen zu entwickeln und Vernetzungs‐ und
Kooperationspotentiale aufzuzeigen.

Prof. Dr. Thomas SkillHierzu wurden in den Jahren 2013 bis 2015 Bestandserhebungen an den Universitäten und Fachhochschulen im Land durchgeführt, deren Ergebnisse laufend erweitert und aktualisiert werden. Aus diesen gewonnenen Daten wurden Good‐Practice‐Beispiele generiert, die auf der projekteigenen Homepage vorgestellt werden. Eines dieser Beispiele ist die Integration formativer Assessments
mittels des LMS Moodle in das Konzept des Flipped Classroom. Innerhalb dieses Konzepts, das an der Hochschule Bochum im Bereich Wirtschaftsmathematik seit mehreren Semestern erfolgreich eingesetzt wird, sind die Vorteile von elektronischen Assessments auf gelungene Weise mit einem innovativen Lehrkonzept verbunden, das den Studierenden eine qualitativ hohe Lehrveranstaltung
bietet.

Im Vortrag sollen ausgewählte Arbeitsergebnisse des Projekts „E‐Assessment NRW“ vorgestellt werden. Ein Augenmerk wird insbesondere auf den Ergebnissen der Ende 2015 durchgeführten Bestandserhebung der E‐Assessmentaktivitäten an den nordrheinwestfälischen Fachhochschulen liegen. Ausgehend von diesen Inhalten wird in einem zweiten Vortragsteil das oben genannte Good Practice – Beispiel durch den verantwortlichen Lehrenden der HS Bochum vorgestellt. Abschließend möchten wir mit Ihnen das vorgestellte Konzept sowie allgemeine Fragestellungen zu elektronischen Prüfungen in innovativen Lehrformaten diskutieren.

Kontakt
Yvonne Wegner: yvonne.wegner@hs-owl.de
Prof. Dr. Thomas Skill: thomas.skill@hs-bochum.de

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> IB 6: Digitalisierung der Lehre in der Hochschulstrategie | Prof. Dr. Hans Brandt-Pook | Raum B300

Prof. Dr. Hans Brandt-PookDie Digitalisierung der Hochschullehre wird vor allem von engagierten und begeisterten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern voran gebracht. In der Ideenbörse sollen Ansätze zusammengetragen werden, wie die Digitalisierung der Hochschullehre in eine umfassende (Digitalisierungs-) Strategie einer Hochschule einfließen kann. Der einleitende Impulsvortrag gibt einen Überblick zu verschiedenen Lösungsansätzen. Im anschließenden Austausch können folgende Leitfragen in den Fokus rücken:

Welche Rolle spielt die Digitalisierung der Hochschullehre in der eigenen Hochschule?

Wie ist die Digitalisierung der Hochschullehre mit der Digitalisierung in anderen Handlungsfeldern der eigenen Hochschule (Forschung, Weiterbildung, Hochschulmanagement) verknüpft?

Welche Instrumente zur Förderung der Digitalisierung der Hochschullehre haben sich an der eigenen Hochschule bewährt?

Kontakt
Prof. Dr. Hans Brandt-Pook: hans.brandt-pook@fh-bielefeld.de

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> IB 7: Das virtuelle Klassenzimmer und seine Einbettung in die praktischen Studienphasen in einem primär qualifizierenden Bachelor-Studiengang für Hebammenkunde und Web Based Trainings (WBTs) als ergänzende Lehr- und Lernmöglichkeiten im primärqualifizierenden Studiengang B.Sc. Hebammenkunde | Prof. Dr. Annette Bernloehr, Mirjam Peters | Raum A301

Gruppe am PC | Foto hsg BochumSeit Oktober 2009 ist es unter der Modellklausel in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für werdende Hebammen möglich, die Berufszulassung über ein primär qualifizierendes und grundständiges Studium der Hebammenkunde zu erreichen (HebAPrV 2014*). An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg) wurde im Jahr 2010 der erste solche Studiengang in Deutschland eingerichtet. Im Rahmen des acht Semester umfassenden Studiums müssen 4.380 Stunden in der Theorie und 3.040 Stunden in der Praxis geleistet werden. Dies bedeutet, dass die Studierenden längere Praxiseinsätze, an teilweise weit entfernten Einsatzorten absolvieren.
Um die Verzahnung von Theorie und Praxis und die Reflexion der praktischen Studienphasen zu fördern, kommen die Studierenden in jedem Praxiseinsatz für jeweils zwei Reflexionsseminare an die Hochschule. Um während der übrigen Einsatzzeit trotz der räumlichen Distanz eine erweiterte Reflexion zu ermöglichen, und die Bindung der Studierenden an die Hochschule zu stärken, wurde nach innovativen Möglichkeiten gesucht. In den ersten Entwicklungsjahren des Studienganges wurde pro Praxisphase ein begleitender Chat über die Lernplattform Moodle® angeboten. Dieses Angebot wurde von den Studierenden gut genutzt, war aber durch die langsame und asynchrone schriftliche Kommunikation eingeschränkt nutzbar. Bei einem neuen Modell sollten die Vorteile des virtuellen Kontaktes beibehalten, die Nachteile der Chats aber ausgeglichen werden.

Seit dem Wintersemester 2015-2016 wird an der hsg nun in mehreren praktischen Studienphasen ein verpflichtendes Seminar im virtuellen Klassenzimmer angeboten. Dieses findet über die Plattform Adobe Connect® statt, die für Hochschulen kostenfrei über das Deutsche Forschungsnetz (DFN video conference) bereitgestellt wird. Die Anwendung ist webbasiert und ohne die Installation von Software nutzbar. Im virtuellen Klassenzimmer wird mit maximal acht Studierenden und einer Tutorin eine in der Praxis erlebte Fallsituation reflektiert.

* Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger. in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1987 (BGBl. I S. 929), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 3005) geändert worden ist. Inkrafttreten zum 1.1.2014.

Kontakt
Prof. Dr. Annette Bernloehr: annette.bernloehr@hs-gesundheit.de

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> IB 8: Die Gestaltung digitaler Lehr-/Lernarrangements berufsbegleitender Studiengänge am Beispiel von HumanTec | Lara Melissa Fortmann, Prof. i. V. Dr. Marisa Kaufhold, Wilhelm Koschel, Prof. Dr. Beate Klemme, Prof. Dr. Thomas Kordisch | Raum F301

Lara Melissa FortmannProf. Dr. Marisa KaufholdWilhelm KoschelProf. Dr. Beate KlemmeProf. Dr. Thomas Kordisch

 

Im Projekt HumanTec werden berufsbegleitende Studienangebote zur Professionalisierung betrieblichen Bildungspersonals entwickelt. Digitale Medien sollen in Lehr-Lernarrangements so genutzt werden, dass sie zum Lernen der Studierenden beitragen und flexibles Lernen unterstützen. In einer ersten Projektphase wurde der Frage nachgegangen, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit Lehren und Lernen mittels Digitaler Medien möglich wird.

Die Erkenntnisse werden in diesem Beitrag vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass lerntheoretische und didaktische Aspekte beim Einsatz Digitaler Medien häufig nicht hinreichend berücksichtigt werden. Es werden erste Überlegungen zur Diskussion gestellt, wie diese Aspekte in HumanTec* berücksichtigt werden, um das Lernen der Studierenden sinnvoll zu unterstützen.

*HumanTec ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt der Fachhochschule Bielefeld zwischen den Fachbereichen Wirtschaft und Gesundheit sowie Ingenieurwissenschaften und Mathematik und zielt auf die Entwicklung berufsbegleitender Studienangebote zur Professionalisierung des betrieblichen Bildungspersonals im Humandienstleistungs- und Technikbereich. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“. Laufzeit: 01.08.2014-31.01.2018

Kontakt
Prof. i.V. Dr. Marisa Kaufhold, Projektleiterin im Projekt HumanTec: marisa.kaufhold@fh-bielefeld.de
Dipl.-Volksw. Melissa Fortmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt HumanTec: melissa.fortmann@fh-bielefeld.de

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> IB 9: Neue Technologien – Neue pädagogische Ansätze | Laura Thurn, Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt | Raum F332

Laura ThurnProf. Dr. Andreas GebhardtInhalte folgen...

Kontakt
Laura Thurn: thurn@fh-aachen.de
 

 

 

 

 

 

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> IB 10: Videoaufzeichnung im Studiengang ‚Gesundheit und Sozialraum‘ | Dr. Shoma Berkemeyer | Raum A324

Dr. Shoma BerkemeyerDas Ziel der Videoaufzeichnung ist, dass die Kernbotschaft erfolgreich und idealerweise innerhalb von sieben bis acht Minuten vermittelt wird. Die Inhalte des Videos basieren auf dem Vorlesungs-skript und/oder den -folien, die den Studierenden bereits zur Verfügung stehen. Davon unabhängig sind die Videoaufzeichnungen an sich eigenständig konzipiert, d.h. auch wenn die Studierenden die Skripte oder Folien nicht gelesen haben, werden Sie mit dem Inhalt des Lehr-Lern-Konzepts klarkommen können. Dies dient dem Ziel, das Wichtigste in einem ökonomischen Verfahren zu vermitteln. Weitere darauf basierende anwendungsorientierte Aufgaben verankern den Lehr-Lern-Stoff in einem effizienteren Verfahren und ermöglichen es den Studierenden sich anwendungs-orientiertes Lernen anzueignen.
Die Videoaufzeichnungen in Kombination mit dem Skript und den Folien und/oder andere Lehr-Lern-Medien fördern „Deep Learning“, eine vertiefte Lernerfahrung, um die Lehrinhalte kognitiv tief zu verankern. Dies erlaubt den Studierenden frühzeitig Kompetenzen in der Erzeugung von Synthesen zu entwickeln.

Zu welchem der beiden Zwecke die Studierenden die Videoaufzeichnung nutzen, liegt in der Entscheidung des Studierenden.
Praktisch fördert die Videoaufzeichnung, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Es setzt ein aufeinander abgestimmtes und kompetentes Team von E-Tutoren, IT-Personal sowie Lehrende voraus. Offene und Klare Kommunikation und kollegiale Hilfe müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Diese gute Teamarbeit vorausgesetzt, lassen sich die Lehrinhalte qualitativ und auch inhaltlich bereichern. Dabei ist wichtig, darauf zu achten, dass die technische Qualität der Videoaufzeich-nungen auch hohen Ansprüchen genügt, andererseits aber auch bei geringer Bandbreite des Empfängers nicht zu technischen Problemen führt.

Das bisherige Feedback und die Evaluation von den Studierenden bewerten die Videoaufzeichnungen positiv, weil sich für die Studierenden die Möglichkeit bietet, den Lehrstoff kurz und präzise zu empfangen, der visuelle Kontakt mit dem Dozent*innen gegeben ist und die Videoaufzeichnungen durch den Studierenden beliebig oft pausiert und/oder wiederholt werden können.

Kontakt
Dr. Shoma Berkemeyer: shoma.berkemeyer@hs-gesundheit.de
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